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1. Lankes, Florian Nagid. Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung.

Degree: PhD, Medizin, 2019, Universität Regensburg

Einleitung: Das Schmerzerleben somatoformer Schmerzpatienten ist ein noch unzureichend erforschtes Gebiet. Vor allem die Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen sind sehr heterogen, die verwendeten Methoden wenig standardisiert und die möglichen Einflussfaktoren wie Affekt, kindliche Traumatisierung, Alexithymie und Medikation oft unberücksichtigt. Das Ziel dieser Arbeit war somit eine detaillierte Phänotypisierung einer noch unzureichend erforschten Subgruppe aus dem Kreis der somatoformen Störungen, der somatoformen Schmerzstörung, besonders in Hinblick auf die Ergebnisse von experimentellen Schmerzschwellenmessungen und der sie beeinflussenden Faktoren. Methodik: 40 Patienten mit somatoformer Schmerzstörung nach ICD-10 Kriterien wurden mit einer Kontrollgruppe, bestehend aus 40 depressiven Patienten, verglichen, um den Einfluss des Affekts auf experimentelle Schmerzmessungen mit zu erfassen sowie weiterhin mit einer Kontrollgruppe aus 40 gesunden Probanden. Experimentelle Schmerzschwellen wurden mithilfe des hoch-standardisierten QST-Protokolls des DFNS bestimmt. Außerdem wurden der aktuelle Affektzustand, das Ausmaß an Alexithymie, kindliche Traumatisierung, die Somatisierungsneigung und der klinische Schmerz mittels der Fragebögen BDI, TAS-26, CTQ, SOMS-2 und DSF erfasst. Um mögliche Störfaktoren wie die Einnahme von Antidepressiva mit zu berücksichtigen erfolgte des Weiteren ein Vergleich von 14 medikamentennaiven depressiven Patienten mit den o.g. Gruppen. Ergebnisse: Somatoforme Schmerzpatienten zeigten ein hohes Maß an Depressivität, kindlicher Traumatisierung und Alexithymie, sowie eine ausgeprägte Somatisierungsneigung. Ein großer Teil der beobachteten Alexithymie und der Somatisierungsneigung wurden durch den negativen Affekt, gemessen im BDI, miterklärt, dennoch blieb der Unterschied auch nach Mitberücksichtigung dieses Faktors im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe signifikant. Die experimentellen Schmerzschwellen waren bis auf die Hitzeschmerzschwelle im Vergleich zu Gesunden erhöht (CPT, MPT, PPT). Keiner der durch die Fragebögen erfassten psychopathologischen Parameter korrelierte mit den experimentellen Schmerzschwellen. Ähnliche Effekte konnten auch in der Gruppe der medikamentös therapierten Depressiven beobachtet werden. Depressive ohne Medikation hatten im Vergleich zu Gesunden und Depressiven mit Medikation erniedrigte mechanische Schmerzschwellen (MPT und PPT). Die Temperaturparameter blieben unverändert. Diskussion: Es konnte eine Dissoziation zwischen klinisch erhöhtem Schmerzempfinden und einer hyposensitiven Reaktion auf experimentelle Schmerzstimuli festgestellt werden, möglicherweise verursacht durch eine bei somatoformen Schmerzpatienten lediglich veränderte Verarbeitung der emotional-affektiven Schmerzinformation und einer unveränderten sensorisch-diskriminativen Komponente. Die sogar erhöhten Schmerzschwellen sind möglicherweise auf Aufmerksamkeitseffekte zurückzuführen, eventuell verursacht durch die in dieser Arbeit verwendete Methodik zur Schmerzschwellenbestimmung mit… Advisors/Committee Members: Busch, Volker (advisor).

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APA (6th Edition):

Lankes, F. N. (2019). Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung. (Doctoral Dissertation). Universität Regensburg. Retrieved from https://epub.uni-regensburg.de/40067

Chicago Manual of Style (16th Edition):

Lankes, Florian Nagid. “Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung.” 2019. Doctoral Dissertation, Universität Regensburg. Accessed April 22, 2019. https://epub.uni-regensburg.de/40067.

MLA Handbook (7th Edition):

Lankes, Florian Nagid. “Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung.” 2019. Web. 22 Apr 2019.

Vancouver:

Lankes FN. Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung. [Internet] [Doctoral dissertation]. Universität Regensburg; 2019. [cited 2019 Apr 22]. Available from: https://epub.uni-regensburg.de/40067.

Council of Science Editors:

Lankes FN. Somatoforme Schmerzstörung: Ergebnisse experimenteller Schmerzmessungen mittels quantitativen sensorischen Testens (QST). Einfluss des Krankheitsbilds, des Affekts und der Medikation auf die psychophysiologische Schmerzwahrnehmung. [Doctoral Dissertation]. Universität Regensburg; 2019. Available from: https://epub.uni-regensburg.de/40067

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