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ETH Zürich

1. Meyer, Raphael. Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung.

Degree: 2019, ETH Zürich

Die vorliegende Dissertation untersucht das Problem der Stabilität der Demokratie angesichts ihrer permanent drohenden Selbstabschaffung. Dieses Problem stellt sich nicht erst im Lichte einer angeblich akuten Krise der Demokratie zwischen den Fallstricken ihrer populistischen Überreizung einerseits und ihrer technokratischen Austrocknung andererseits. Die demokratische Regierungsform war zumal seit ihrer Verbreitung im zwanzigsten Jahrhundert immer schon begleitet von besorgten Stimmen, die – aus unterschiedlichen Perspektiven – vor der Gefahr ihrer Selbstdestabilisierung warnten. Der erste Teil der Arbeit geht vor diesem Hintergrund auf eine demokratietheoretische Spurensuche. Es werden einflussreiche theoretische Positionen erörtert und einander gegenübergestellt, die entweder in der Radikalisierung oder in der Restriktion der Demokratie wahlweise ihre Hauptgefahr, respektive ihr Heilmittel entdecken. Im Zuge dieser rekonstruktiven Arbeit soll einerseits die spannungsreiche Mehrdeutigkeit des demokratischen Versprechens auf kollektive Selbstbestimmung deutlich werden. Andererseits wird der Gedanke plausibilisiert, dass gerade mit dieser internen Ambivalenz das Problem demokratischer Selbstgefährdung eng zusammenhängt. Der zweite Teil der Arbeit fasst dieses Problem als Herausforderung auf, die in real existierenden Demokratien durchaus gemeistert zu werden scheint. In vier Schritten werden Faktoren in den Blick genommen, die zwischen dem radikalen und dem restriktiven Pol der Demokratie vermitteln und das Potential demokratischer Selbstdestabilisierung präsumtiv abschwächen. Ich suche dabei in den Sphären des Rechts, der politischen Ethik, der Pädagogik und der Kultur nach Ressourcen, von denen die Nachhaltigkeit der demokratischen Regierungs- und Lebensform zehrt. Es wird hier zum einen deutlich werden, dass die im ersten Teil festgehaltene Ambivalenz des demokratischen Versprechens sich durch alle diese Sphären hindurchzieht. Zum anderen wird die Untersuchung in der Erkenntnis münden, dass die Stabilität der Demokratie in hohem Masse abhängig ist von der alltäglichen Prägewirkung vermeintlich vorpolitischer Interaktionskontexte und Erfahrungsräume. Die Arbeit ist damit nicht zuletzt auch ein Plädoyer für eine theoretische Sensibilität und praktische Sorge für die oft unscheinbaren Alltagspraktiken, Begegnungsräume, institutionellen Gesten und Symbolbestände, durch die gleichsam nebenher der Boden gelegt und gepflegt wird, auf dem das fragile Gehäuse der Demokratie stehen und bestehen kann. The present doctoral thesis deals with the problem of the stability of democracy, given the permanent threat of its self-destruction. This problem does not only arise in the light of an allegedly acute crisis of a democracy torn between its populist excitation and its technocratic exsiccation. Ever since its spread in the twentieth century, the democratic form of government was accompanied by worried voices that warned – from different perspectives – of the danger of its self-destabilisation. Against this background,… Advisors/Committee Members: Wingert, Lutz, Marti-Brander, Urs, Özmen, Elif.

Subjects/Keywords: political culture; democracy; stability; Political theory; POLITICAL PHILOSOPHY; info:eu-repo/classification/ddc/320; Political science

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APA · Chicago · MLA · Vancouver · CSE | Export to Zotero / EndNote / Reference Manager

APA (6th Edition):

Meyer, R. (2019). Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung. (Doctoral Dissertation). ETH Zürich. Retrieved from http://hdl.handle.net/20.500.11850/354217

Chicago Manual of Style (16th Edition):

Meyer, Raphael. “Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung.” 2019. Doctoral Dissertation, ETH Zürich. Accessed January 19, 2021. http://hdl.handle.net/20.500.11850/354217.

MLA Handbook (7th Edition):

Meyer, Raphael. “Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung.” 2019. Web. 19 Jan 2021.

Vancouver:

Meyer R. Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung. [Internet] [Doctoral dissertation]. ETH Zürich; 2019. [cited 2021 Jan 19]. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/354217.

Council of Science Editors:

Meyer R. Zur Stabilität der Demokratie. Szenarien der Selbstgefährdung - Faktoren der Verankerung. [Doctoral Dissertation]. ETH Zürich; 2019. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/354217

2. Adams, Lukas Michael. Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat.

Degree: 2019, ETH Zürich

In den letzten Jahren nimmt die Öffentlichkeit den Bürger als Träger westlicher Demokratien mehr und mehr als gefährdete Art wahr, deren Fortbestand angesichts wachsender ökonomischer Ungleichheit, vielerorts sinkender Stimmbeteiligung und Wahlerfolgen von Apologeten vermeintlich einfacher Lösungen nicht mehr gesichert ist. Diese alarmierende Wahrnehmung bildet den Ausgangspunkt dieser Arbeit und gibt zugleich den Gang der Untersuchung vor: So werde ich zunächst den Begriff der Demokratie und sein Verhältnis zum Bürger klären, um in Anschluss daran den Bürger selbst in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken. Einerseits schreiben ihm normative Demokratietheorien bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten zu, andererseits konfrontieren sie ihn mit Forderungen, die er in seiner Eigenschaft als Bürger möglichst erfüllen muss, um sich als solcher zu qualifizieren. Diese Forderungen kann er jedoch nur erfüllen, wenn er zugleich Zugriff auf bestimmte Ressourcen hat, die ihm die Ausbildung seiner Eigenschaften und Fähigkeiten überhaupt erst ermöglichen. Eigenschaften, Fähigkeiten und Ressourcen sind jedoch wenig wert, wenn sie die Konfrontation mit den Anforderungen des Marktes an die in ihm interagierenden Privatpersonen, die zugleich auch Bürger sind, nicht überstehen. Schliesslich sind sämtliche westlichen Demokratien marktwirtschaftlich organisiert. Die Gegenüberstellung der divergierenden Anforderungen wird mithin zeigen, ob der Markt, wie vielfach unterstellt, tatsächlich den Demokratiebürger schwächt. Die bis hierhin ermittelten Erkenntnisse liefern jene Instrumente, derer ich bedarf, um im Anschluss empirische Primär- und Sekundärdaten aus der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten - u.a. zu Einkommens- und Vermögensverteilungen, Bildungsgraden und Privatverschuldungsquoten - zu analysieren. Sie alle eint, dass sie signifikanten Einfluss auf die Ressourcen des Bürgers und damit auf seine Fähigkeit und Bereitschaft haben, die an ihn seitens der Demokratietheorie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Die Auswertung der Daten und ihr Abgleich mit dem ermittelten demokratie-theoretischen Anforderungskatalog, bzw. den Ressourcen wird zeigen, dass wirklich Gefahr in Verzug ist, die es abzuwehren gilt. Der Schlussteil der Arbeit wird sich daher verschiedensten realen Kraftquellen des Bürgers widmen. Diese können ihm jene Kraft spenden, die er braucht, um die Gefahren abwehren und mithin auch weiterhin seine Demokratie stützen zu können. Entsprechend des Anspruchs meiner Arbeit sind die vorgestellten Quellen keine Fiktionen die noch ihrer Realisierung harren, sondern Ausprägungen gezielter sozialstaatlicher Interventionen auf verschiedensten Feldern, seien es nun die Einführung und Unterstützung von Wehrersatz- und Freiwilligendiensten, Stadtentwicklungsprojekte oder Eingriffe in den Arbeitsmarkt. Wenn es gelingt, gelungene Interventionen zu identifizieren, zu stärken und breit zugänglich zu machen, wird der Bürger hoffentlich nicht auf der Liste gefährdeter Arten landen. Advisors/Committee Members: Wingert, Lutz, Dietz, Simone, Shaw, Brian J..

Subjects/Keywords: Demokratiequalität, Soziologie,; Demokratietheorie; info:eu-repo/classification/ddc/320; Political science

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APA · Chicago · MLA · Vancouver · CSE | Export to Zotero / EndNote / Reference Manager

APA (6th Edition):

Adams, L. M. (2019). Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat. (Doctoral Dissertation). ETH Zürich. Retrieved from http://hdl.handle.net/20.500.11850/375356

Chicago Manual of Style (16th Edition):

Adams, Lukas Michael. “Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat.” 2019. Doctoral Dissertation, ETH Zürich. Accessed January 19, 2021. http://hdl.handle.net/20.500.11850/375356.

MLA Handbook (7th Edition):

Adams, Lukas Michael. “Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat.” 2019. Web. 19 Jan 2021.

Vancouver:

Adams LM. Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat. [Internet] [Doctoral dissertation]. ETH Zürich; 2019. [cited 2021 Jan 19]. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/375356.

Council of Science Editors:

Adams LM. Der gefährdete Bürger. Normative und empirische Untersuchungen zum Verhältnis zwischen Demokratie, Markt und Sozialstaat. [Doctoral Dissertation]. ETH Zürich; 2019. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/375356


ETH Zürich

3. Mähr, Moritz. Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen.

Degree: 2014, ETH Zürich

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APA (6th Edition):

Mähr, M. (2014). Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen. (Thesis). ETH Zürich. Retrieved from http://hdl.handle.net/20.500.11850/311817

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Chicago Manual of Style (16th Edition):

Mähr, Moritz. “Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen.” 2014. Thesis, ETH Zürich. Accessed January 19, 2021. http://hdl.handle.net/20.500.11850/311817.

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Not specified: Masters Thesis or Doctoral Dissertation

MLA Handbook (7th Edition):

Mähr, Moritz. “Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen.” 2014. Web. 19 Jan 2021.

Vancouver:

Mähr M. Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen. [Internet] [Thesis]. ETH Zürich; 2014. [cited 2021 Jan 19]. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/311817.

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Not specified: Masters Thesis or Doctoral Dissertation

Council of Science Editors:

Mähr M. Wie die Demokratie zu ihrem Wissen kommt: Über demokratisch adäquate, epistemische Mechanismen. [Thesis]. ETH Zürich; 2014. Available from: http://hdl.handle.net/20.500.11850/311817

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